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17:04 l Sonntag, 08. Mai 2011
Die Organisatoren der Stanser Musiktage zogen heute ein erfreuliches Fazit über das diesjährige Festival:
"> Gesamthaft kamen wie im Vorjahr rund 30’000 Besucher
> Knapp 7000 Besucher besuchten die 23 Konzerte des Hauptprogramms. Dies entspricht einer leichten Zunahme gegenüber dem Vorjahr und ist in absoluten Zahlen ein Rekordwert.
> Die budgetierten Einnahmen von CHF 1,4 Mio. wurden erreicht und die Organisatoren erwarten ein finanziell ausgeglichenes Ergebnis.
> Die Auslastung der Konzerte lag durchschnittlich bei über 80% und entspricht dem Wert der letzten Jahre
> Mehr als die Hälfte aller Konzerte war ausverkauft
> Die Konzerte mit Weltmusik waren mehrheitlich besser besucht als die Jazzkonzerte. Die beiden Konzerte mit aktueller Volksmusik waren restlos ausverkauft.
> Die inhaltlichen Ziele wurden qualitativ erreicht – alle Konzerte überzeugten mit einer ausgeglichen hohen Qualität und das Publikum durfte zahlreiche musikalische Entdeckungen erleben. Die Programmgestaltung war sehr abwechslungsreich und zog ein neugieriges und offenes Publikum an. Der thematische Schwerpunkt mit Projekten aus dem Mittelmeer fand beim Publikum grossenn Anklang.
> Die künstlerischen Höhepunkte der Woche waren aus Sicht der Organisatoren die Konzerte
- Jazz: Marc Perrenoud Trio, Trio of Oz, Rita Marcotulli, Renaud Garcia Fons
- Weltmusik: Moussu T e lei Jovents, Oneira, Zeki Caglar Namli
- Volksmusik: Alpini Vernähmlassig
> Weitere Glanzlichter: Schneeweiss und Rosenrot, Oquestrada, Diknu Schneeberger und Colin Vallon Trio sowie Ingrid Lukas Extended,
> Die beliebtesten Konzerte beim Publikum waren Barbatuques, Mistico Mediterraneo, Ils Fränzlis da Tschlin und Lina Sastri
> Das musikalische Kunstprojekt „Sprudelthek tonight“ fand sehr guten Anklang. Insbesondere die täglichen Videoperformances mit Karin Lustenberger in der Hörsehbar lösten ein beachtliches Echo aus und wurden gut besucht.
> Das erweiterte Essangebot im Kollegium wurde rege genutzt und die Besucher verteilten sich angenehm auf die verschiedenen Lokalitäten. Dies führte zu einer spürbar entspannteren und gelösten Stimmung am Festival.
> Die neu zusammengesetzte Betriebsleitung mit Christophe Rosset, Katrin Zurfluh, Lukas Tschümperlin und Marquito Müller harmonierte gut und setzte ein organisatorisch einwandfreies Festival um.
> Die Gratisbusse und Extrazüge nach Engelberg, Sarnen, Luzern und in die Nidwaldner Seegemeinden wurde bis in die Morgenstunden rege benutzt.
> Der Westschweizer Vibraphonist Jean-Lou Treboux gewann den erstmals vergebenen Credit Suisse Förderpreis Jazz und legte mit seinem Gewinner-Konzert ein deutliches Zeugnis seines Könnens und seines Talentes ab.
Im Rahmenprogramm schätzte das Publikum abermals die unvergleichliche und gewohnt friedliche Stimmung. Die Organisation klappte von Montag bis Samstag einwandfrei und es entstanden kaum Engpässe und längere Wartezeiten. Das ausgeglichene Ergebnis ist auf das leicht erweiterte Platzangebot im Rahmenprogramm zurück zu führen.
Die über 70 Vereinsmitglieder, die rund 900 Helfer sowie die verschiedenen Kooperationspartner (Vereine, NW Museum) leisteten einen hochmotivierten, gewaltigen Einsatz für die Vorbereitung und während der sieben Veranstaltungstage. Diese enthusiastische Teamleistung machte die Durchführung überhaupt möglich. Vorstand und Geschäftsleitung bedanken sich für diesen einmaligen Effort bei allen freiwilligen Helfern und freuen sich heute schon auf die 18. Ausgabe vom 16. bis 21. April 2012."
Ich mich auch!!!